Achtung vor Fakeshops: So schützen Sie sich bei Online-Bestellungen

Versandhäuser und Shops bei denen man online bestellen kann sprießen nur so aus dem Boden. Doch auch wenn alle Shops auf den ersten Blick seriös erscheinen gibt es zahlreiche Fake-Shops. Als Fakeshop bezeichne ich diejenigen Webshops die nur mit dem Ziel ins Internet gestellt wurden, um zu betrügen. Auch wenn sich die Betrüger immer größere Mühe geben ihre Fakeshops als seriös zu tarnen gibt es einige wichtige Punkte, die man vor einer Bestellung eingehend überprüfen sollte. Welche Punkte das sind werde ich Ihnen nachfolgend auflisten und eingehend erläutern.

Sehr günstige Preise

Grundsätzlich sind günstige Preise und starke Rabatte nichts Falsches. Sehr viele Versandhäuser und Online-Shops bieten regelmäßige Rabattaktionen an. Doch unter die seriösen Händler mischen sich immer mehr unseriöse Shops, die besonders zur Weihnachtszeit ihr Unwesen treiben. Wenn Sie also auf sehr hohe Rabatte stoßen, dann ist es zumindest angebracht das Versandhaus oder den Shop genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ignorieren Sie auf jeden Fall Angebote, die zeitlich befristet sind. Stoßen Sie etwa auf Aussagen wie z.B. „Der Artikel ist nur noch 20 Minuten 80% günstiger zu bestellen“, dann seien Sie stark und verzichten Sie auf das Angebot, denn das Risiko etwas zu bestellen und bezahlen was Sie nie erhalten werden ist zu groß. Wobei wir schon beim nächsten Punkt sind und zwar die Bezahlung.

Zahlungsoptionen

Seriöse Versandhäuser und Webshops bieten i.d.R. verschiedene Zahlungsoptionen an. Die weit verbreiteten Zahlungsarten sind Vorkasse, Kreditkarte, Paypal, Sofortüberweisung, Nachnahme, Rechnung, Raten usw. Die sogenannten Fake-Shops gehen oft nach dem gleichen Prinzip vor. Zwar erwecken Sie den Anschein als könnte man auch per Rechnung oder Paypal zahlen, doch wenn Sie die Bestellung abschließen möchten erhalten Sie folgende Meldung:

Leider steht die von Ihnen ausgewählte Zahlungsart derzeit aus technischen Gründen nicht zur Verfügung. Wir bitten um Ihr Verstädnis, aber zur Zeit ist nur eine Zahlung über Western Union möglich.

Spätestens JETZT sollten bei Ihnen ALLE Warnsignale eingehen. Erst der supergünstige Preis, der alle Zweifel ausräumen soll, dann eine erfundene Lüge mit der man Sie zwingen möchte über Western Union (Western Union informiert über Betrugsmaschen) zu bezahlen. Wer dennoch bestellt ist wirklich selber Schuld!

Viele Rechtsschreibfehler

Da die gefakten Online-Versandhäuser und Shops aus dem Ausland betrieben werden, finden Sie sehr oft Rechtschreib- und Grammatikfehler. Sehr oft sind sogar Textabschnitte in englischer Sprache. Kein seriöse deutscher Webshop würde offensichtliche Rechtschreibfehler oder englische Wörter auf seiner Internetseite dulden. Betrügern, den es um das schnelle Geld geht jedoch schon. Auch hier sollen sehr günstige Angebote Sie dazu verführen Ihr Gehirn auszuschalten und offensichtliche Hinweise zu mißachten.

Impressum, Kontakt und Handelsregister

Jeder deutsche Webshop ist gesetzlich dazu verpflichtet ein Impressum auszuweisen (Telemediengesetz TMG). Im Impressum müssen der Firmenname und die entsprechenden Kontaktdaten hinterlegt sein. Wenn Sie sich nicht sicher sind wie aussagekräftig ein deutsches Impressum sein muss, dann schauen Sie einfach Mal in das Impressum von Webshops die Sie kennen und vertrauen. I.d.R. sollten folgende Daten im Impressum stehen:

  • Firmenname
  • Anschrift
  • Kontaktdaten
  • Umsatzsteuer ID
  • Handelsgeisternummer
  • usw.

Sollten Sie auf ein Impressum treffen bei dem Sie sich nicht sicher sind, dann erlauben Sie sich gerne den Spaß und rufen die hinterlegte Telefonnummer einfach Mal an. Natürlich nur, wenn es sich um eindeutige deutsche Festnetznummer handelt oder es eine kostenfreie Telefonnummer ist.

Fazit

Wer nicht Opfer der Fakeshops werden möchte, der muss auch beim online-shopping wachsam sein. Weitere Informationen wie Sie sicher im Internet bestellen finden Sie hier: